Hemdchenkette für Kinder in Not

Hemdchenkette für Kinder in Not

Kinder schaffen was - Das haben die Wickeder Kinder bewiesen, indem sie ihr letztes Hemd abgaben. Von fleißigen Mütterhänden zusammengeknüpft, zog sich die Hemdchenkette nach dem Sonntagsgottesdienst mehr als einmal um die Antoniuskirche.

Pfarrer Karl Mause ging bereits in der Messfeier auf die Aktion ein und freute sich, dass so viele Kinder dem Hl. Martin nachgeeifert hatten. Auch das Organisationsteam vom Elternrat des Antoniuskindergartens um Andrea Schulte war begeistert von der großen Resonanz, denn es waren schließlich deutlich mehr als 600 Hemdchen abgegeben worden.

Der Großteil der Hemdchen wurden als wahre Kunstwerke gestaltet, schön bemalt, teilweise mit Holzperlen oder Tierfiguren bestickt, mit Holzdrachen gestaltet oder als Pipi Langstrumpf mit Zöpfen und angenähten Socken.

Nach einem selbstgedichteten Themenlied zog die ganze Hemdchenkette dann in den Josefskindergarten. Dort konnten die Kunstwerke dann bei Waffeln und Kuchen bestaunt werden und die ersten Hemdchen wechselten gegen eine Spende für das Kindermissionswerk direkt den Besitzer.

Doch die Aktion geht natürlich weiter, denn schließlich soll versucht werden alle Hemdchen an den Mann oder die Frau zu bringen. Damit soll - nach dem Vorbild des Sankt Martins, der mit einem Notleidenden teilte - Geld für notleidende Kinder in Uganda gesammelt werden. So können auch noch viele Erwachsene Bürger dem Beispiel des Hl. Martin folgen und sich für Notleidende engagieren.

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