Dienstag, den 02. Januar 2007 um 00:00 Uhr

Europäisches Jugendtreffen in Zagreb

Zagreb

Gemeinsam mit rund 40.000 Jugendlichen aus ganz Europa verbrachten auch sechs Wickeder einen Jahreswechsel der ganz anderen Art. Zusammen mit Gemeindereferent Markus Kohlenberg nahm die Gruppe am 29. Europäischen Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé in Zagreb teil. Im Mittelpunkt des sechstägigen Treffens standen Gebete, Gesänge und Gespräche mit Jugendlichen und den Taizé-Brüdern.

Untergebracht waren die Wickeder in Gastfamilien der Zagreber St. Nikolausgemeinde, wo sie sich nach dem Morgengebet in Gesprächsgruppen mit Jugendlichen unterschiedlichster Nationen über ihr Leben und ihren Glauben austauschten. Angesichts der vielen unterschiedlichen Sprachen war es manchmal ganz schön schwer, solche persönlichen Berichte zu übersetzen, erinnert sich Markus Kohlenberg der eine dieser Gesprächsgruppen leitete. Es sei daher umso erstaunlicher gewesen, mit welcher Offenheit und Ehrlichkeit die Jugendlichen der Gruppe aus Polen, der Ukraine, Italien, Bosnien, Kroatien und Deutschland sich eingebracht hätten.

Interessant war es dabei besonders mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, die noch das Ende des Balkan-Krieges der 90er Jahre erlebt haben, so Kohlenberg. Umso schöner war es zu sehen, dass bosnische, serbische und kroatische Jugendliche wieder miteinander beten und sprechen konnten und die Vergangenheit den Blick in eine hoffnungsvolle Zukunft zumindest während dieses Treffens nicht verschloss.

Mittags und abends versammelten sich dann jeweils mehrere Zehntausend zum Essen und Gebet in den Messehallen der kroatischen Hauptstadt. Der aus Deutschland stammende neue Priop Frère Alois warnte die Jugendlichen davor, wegen der zahlreichen Probleme der heutigen Zeit alles schlecht zu reden. Es gebe genügend Freiraum, uns selbst und den Menschen, die uns anvertraut sind, eine Zukunft zu geben. Die Zeit sei reif für weitere Schritte, um eine Zukunft in Frieden zu schaffen, erklärte er.

In einem Grußwort wünschte auch Papst Benedikt XVI. den Jugendlichen, dass ihnen immer bewusster werde, wie wichtig die Brüderlichkeit unter den Menschen ist. Das Treffen sei für Kroatien, das im Laufe der vergangenen Jahre von Konflikten gezeichnet war, ein Zeichen der Hoffnung. Weitere Grußworte entsandten der scheidende UN-Generalsekretär Kofi Annan, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus I. sowie der russisch-orthodoxe Patriarch Alexij II. von Moskau.

An den Nachmittagen fanden verschiedene Workshop-Angebote statt und es blieb Zeit, sich auch die Sehenswürdigkeiten Zagrebs anzusehen.

Besonders eindrucksvoll war das Nachtgebet am Silvesterabend, denn während viele Altergenossen auf Partys feierten, verbrachten die Teilnehmer des Jugendtreffens den Jahreswechsel im gemeinsamen Gebet um Frieden. Um Mitternacht schallten dann in einem Sprachengewirr die guten Wünsche für das neue Jahr durch die Kirche, bevor im Rahmen eines Festivals der Nationen im Pfarrzentrum der Gemeinde natürlich auch noch kräftig gefeiert wurde.

Mit einer Heiligen Messe endete am Neujahrstag das Taizé-Treffen. Mit dem Traum, auch beim nächsten Jugendtreffen vom 28.12.2007 bis 01.01.2008 in Genf dabei zu sein, machte sich die Wickeder Gruppe nach den gelungenen Begegnungstagen in bester Stimmung wieder auf den Heimweg. Interessierte Jugendliche ab 17 Jahren können sich gern jetzt schon bei Markus Kohlenberg dafür melden.

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Sonntag, den 07. Januar 2007 um 00:00 Uhr

Sternsingeraktion

Sternsinger

In einem Familiengottesdienst wurden am Sonntag die Sternsinger der St. Antoniusgemeinde ausgesandt. Über 100 Kinder und Jugendliche stellten sich auch in diesem Jahr wieder in den Dienst der guten Sache und zogen in mehr als 30 Gruppen durch die Straßen der Gemeinde, um den Segen Gottes in die Häuser zu bringen.

Mit Kreide schrieben sie dabei auch den Segensspruch 20 C+M+B 07 an die Türen: aus dem lateinischen übersetzt der Wunsch Christus segne dieses Haus, eingerahmt von der Jahreszahl. Dabei sammelten die Sternsinger Spenden für Pater Krause und Bischof Robert Miranda.

Pater Krause war viele Jahre als Missionar im Kongo (Afrika) und hat auch weiterhin viele Kontakte zu seinen Mitbrüdern dort. In den letzten Jahren wurden mit Geldern aus Wickede ein Straßenkinderprojekt in Knishasa, ein Schulprojekt in Bandundu und verschiedene kleinere Projekte gefördert. Bischof Robert Miranda leistet zurzeit Aufbauarbeit in dem neu gegründeten Bistum Gulbarga in Indien. Dabei geht es neben den Bemühungen um die Evangelisierung besonders darum, den Menschen auch wirtschaftlich eine selbständige Existenz zu ermöglichen, was durch Kleinkreditwesen, sowie verschiedene Ausbildungsprogramme geschieht. So sagte Bischof Miranda im Herbst bei seinem Besuch in Wickede: "Unsere Glaubensverkündigung ist gelebte Sozialarbeit."

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Samstag, den 03. Februar 2007 um 00:00 Uhr

Patronatsfest der Frauengemeinschaft

Logo der kfd

Im Rahmen des Patronatsfestes fand auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der Kath. Frauengemeinschaft St. Antonius (kfd) statt.

kfd-Patronatsfest

Für 25-jähriges Engagement als Mitarbeiterin wurde dabei Elisabeth Werft geehrt.

Die kfd-Vorsitzende Hedwig Schäfer war darüber hinaus erfreut, Glückwünsche für 60- und 65-jährige Mitgliedschaft in der Frauengemeinschaft auszusprechen. Diese gingen an Maria Neuhaus, Elisabeth Schmitz und Elfriede Wix für 65 Jahre, sowie an Maria Biermann, Waltraut Grote, Hildegard Humpert, Anna Kohls, Elisabeth Neurath, Gertrud Palzhoff und Franziska Reims für 60 Jahre.

Bereits 50 Jahre in der Frauengemeinschaft sind Adelheid Brunsmann, Therese Haupt, Maria Jochheim, Ursula Jünemann, Ursula Otto, Ilse Quenter, Maria Randelhoff, Elsbeth Schäfer, Edelgard Schröder, Erika Telgenbüscher, Gertrud Wälter, Marianne Weber, Erkia Weis, Elisabeth Wildschütte und Josefa Zgraja.

Seit 40 Jahren sind Mitglied Marianne Birkenheuer, Otti Broszat, Annemarie Gediehn, Hanna Schäckel, Maria Theine und Brigitte Tschernay.

Ihr 25-jähriges Jubiläum feierten Karin Gressner, Christa Otterstedde, Christine Schröder, Ingrid Schwonke, Edith Weber und Gabi Zöller.

Die Versammlung, die mit dem Kaffeetrinken begann und neben der Jubilarinnenehrung Jahres- und Kassenbericht beinhaltete, endete mit einer Hl. Messe.

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Mittwoch, den 14. Februar 2007 um 00:00 Uhr

Frauenkarneval

Logo der kfd

Ein wirklich heißes Programm zauberte der kfd-Theaterkreis in diesem Jahr auf die Showbühne im Bürgerhaus – da rückte sogar die Feuerwehr aus. Die mehr als 500 Frauen im Wickeder Bürgerhaus nahmen den Feueralarm aber mit Humor und starteten für die Brandschützer eine donnernde Rakete.

"Seit 20 Jahren warte ich auf diese Chance", so eröffnete Moderatorin Angelika Plusczyk das Programm in Vertretung ihrer Zwillingsschwester Elisabeth Pieper. Und dass sie als Erstgeborene ihrer 5 Minuten jüngeren Schwester in nichts nachsteht, stellte sie dann am Nachmittag unter Beweis.

Schon vor dem Kaffeetrinken erntete der Theaterkreis bei der Eröffnung und einer ersten Einlage mit dem Neuen in der Pfarrgemeinde viel Applaus. Pastor Vartmann wurde nämlich kurzerhand in einen Zwerg verwandelt, der dann zur Freude der tosenden Frauenschar erstmal so richtig mit Speisen, Getränken und der Zigarre danach verwöhnt wurde.

Mit Anna bei der Sparkasse ging es dann nach dem Kaffeetrinken weiter. Hier zeigte Linda Kalde dem erstaunten Schalterbeamten unter anderem, wo man am Körper überall Geld verstecken kann. So reimte sie zum Beispiel auf den Hinweis, sie sei ja auch kein junger Hüpfer: "Ach - ich hab' noch Geld im Schlüpfer", und zog kurz drauf auch einen Geldschein aus demselben. Über das Tragen von Miniröcken beschwerte sich dann eine Frauenrunde beim Kaffeeklatsch. Doch so lange dauerte es dann gar nicht, dass auch die letzte der Anstandsdamen sich von den vielen Vorteilen eines solchen Rockes überzeugen ließ, so dass schließlich mit Beifall aus dem Saal kurzerhand die langen Röcke deutlich gekürzt wurden. Diese Aktion wurde dazu kommentiert mit dem Spruch: "Ruck zuck, sprach Hedwig Schäfer – wir werden flotte Käfer!"

Sehr lustig für alle Beteiligten war dann eine kleine Störung. Ein Scheinwerfer im Regieraum hatte sich mit einem lauten Knall verabschiedet. Durch die leichte Rauchentwicklung war aber der Feueralarm ausgelöst worden. So rückten wenige Minuten später die Brandschützer im Bürgerhaus an. So viele Männer wurden natürlich von den Frauen mit einer donnernden Rakete begrüßt. Die Feuerwehr konnte aber auch direkt wieder abrücken, da die Frauen schließlich noch zahlreiche heiße Programmpunkte erwarteten.

Frauenkarneval

Das Thema Märchen war der thematische Leitfaden und so bekamen die Frauen eine ganz andere Version von Hänsel und Gretel zu hören. Beim Aschenputtel durfte dann auch Bürgermeister Hermann Arndt mitspielen, der später auf englisch als BürgerKing vorgestellt wurde. Hier in der Rolle des Prinzen durfte er der bezaubernden Aschenputtel immer wieder versichern: "Ich bin ja soooo schön!"

Bei der Büttenrede berichteten Maresi Bertram und Markus Kohlenberg dann von ihren Erlebnissen als Mini-Jobber in der Kirchengemeinde. Sie berichteten von den Saunagängen des Pastor Vartmann, den Predigterlebnissen von Pastor Mause, den Gesängen aus dem Gotteslob, die Frau Bieling dem Herrn Pastor zur Erbauung im Auto vorsingt und vielen weiteren Details aus dem kirchlichen Innenleben.

Viel Applaus ernteten auch die Tanzdarbietungen der Tanzgruppe des Theaterkreises. Nachdem schon der Mickey-Mouse-Tanz mit viel Beifall bedacht wurde, sorgte besonders der Vampir-Tanz für wahre Begeisterung und natürlich eine Zugabe.

Mit einer Live-Schaltung ging es schon zu vorgerückter Stunde dann zu einer Sitzung der letzten standhaften Jungfrauen Wickedes. Diese hatten einige Bewerber eingeladen, um die Vikarsstelle endlich zu besetzen. Nachdem die ehrenwerten Damen bereits einen jungen Spunt, einen indischen Priester und einen klapprigen Pensionär aus dem Rennen geworfen hatten, wurde kurzerhand Pastor Vartmann als Bewerber auf die Bühne geholt. Der sichtlich überraschte Geistliche stand dann den Damen Rede und Antwort. Und nachdem das Ritual "Wir wollen unsere Häupter senken, um die Entscheidung zu bedenken!" beendet war, riefen die Wickeder Jungfrauen laut aus: "Ja, den nehmen wir."

Zum großen Finale brachten verschiedene bekannte Märchen die Halle noch mal so richtig in Schwung. Bunt kostümierte Märchenfiguren gaben sich auf der Bühne die Klinke in die Hand und sorgten mit passenden Stimmungshits für Partystimmung im Bürgerhaus. Und mit dem Fußball Sommermärchen startete dann auch die große Polonaise.

Musikalisch von der HaSiMaSi-Band begleitet, läutetet diese dann eine ausgelassene Party ein, bei der noch lange im Bürgerhaus getanzt und gefeiert wurde.

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Freitag, den 09. März 2007 um 00:00 Uhr

Messdiener-Schlittschuhlaufen

Messdiener - Schlittschuhlaufen

Zum Schlittschuhlaufen machten sich jetzt die Messdiener der St. Antoniusgemeinde auf. Gemeinsam mit den Messdienermüttern und Pastor Vartmann wagten sich die 25 Mädchen und Jungen auf´s Eis und drehten auch so manche ungeplante Pirouette.

Nach mehreren Stunden vergnüglichem Spaß wurde dann noch gemeinsam etwas gegessen, bevor es wieder zurück nach Wickede ging. Etwa 100 Mädchen und Jungen sind in der St. Antoniusgemeinde als Messdiener aktiv. Neben dem Dienst bei verschiedenen Gottesdiensten stehen auch immer wieder Aktivitäten, wie das Schlittschuhlaufen, eine Fahrt in einen Freizeitpark und die jährliche Übernachtung im Roncalli-Haus an.

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Samstag, den 31. März 2007 um 00:00 Uhr

Tagesfahrt nach Xanten: Auf den Spuren unseres Glaubens

Kolping

Auf den Spuren unseres Glaubens machte sich die Kolpingsfamilie auf zu einer Tagesfahrt in die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt Xanten am Niederrhein.

Kolping in Xanten

Bereits im Jahre 98 erhielt die römische Siedlung Colonia Ulpia Traiana ihre Stadtrechte durch Kaiser Marcus Ulpius Traianus, an deren Stelle heute Xanten liegt. Und obwohl im Zweiten Weltkrieg viele Gebäude zerstört wurden, konnten sich die Wickeder bei strahlendem Sonnenschein in einer eindruckvollen Atmosphäre auf frühchristliche Spurensuche begeben.

Der Legende nach starben der römische Legionär Viktor und seine Gefährten im 4. Jahrhundert als christliche Märtyrer, zu deren Gedenkstätte die Gläubigen schon bald pilgerten. Der Dom, der über dem Grab Viktors gebaut wurde beeindruckte die Kolpingsfamilie nicht nur von der Größe. Viele Altäre und Einrichtungsgegenstände sind noch heute Zeugen des christlichen Glaubens.

Die Stadt Xanten stand dann im Mittelpunkt einer Stadtführung. Neben der ehemaligen Stiftsimmunität - einer Stadt in der Stadt, in der die Kanoniker in eigenen Häusern wohnten – beeindruckte hier besonders die wieder aufgebaute Stadtmauer und der riesige Marktplatz. Das herrliche Wetter konnte dann noch für ein Eis und einen Bummel durch die Gassen und den Frühlingsmarkt genutzt werden, bevor es wieder auf den Heimweg ging.

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Montag, den 23. April 2007 um 00:00 Uhr

Romfahrt von Kolpingfamilie und Kirchengemeinde

Kolping

Viele bleibende Eindrücke brachte die Pilgergruppe von Kolpingfamilie und St. Antoniusgemeinde aus Rom mit nach Hause. Acht Tage verbrachte die 73-köpfige Gruppe in der ewigen Stadt.

Kolping in Rom

Gemeinsam waren die Gläubigen aus Wickede (Ruhr) mit Pfarrer Karl Mause und Gemeindereferent Markus Kohlenberg aufgebrochen. Auf dem Programm standen zahlreiche Besichtigungen, gemeinsame Gottesdienste und natürlich kam auch die Gemeinschaft in der Atmosphäre des Dolce Vita nicht zu kurz. Höhepunkt war dabei sicherlich die Papstaudienz, an der über 60.000 Pilger teilnahmen. Ein ergreifender Moment war für viele Gläubige war, wie nah sie dem Heiligen Vater bei seiner Fahrt über den Petersplatz kommen konnten, denn Papst Benedikt XVI. fuhr nur zwei oder drei Meter entfernt an der Gruppe vorbei. Aber auch die Gruppengottesdienste in den Pilgerkirchen, die Morgengebete im Gästehaus und die Atmosphäre in der Stadt am Tiber werden sicherlich vielen unvergesslich bleiben.

Bei Temperaturen knapp unter 30 °C waren die Stadtrundgänge im Besichtigungsprogramm der Fahrt für viele Mitreisenden eine wahre Pilgertour. Umso mehr freuten sich selbst nicht so regelmäßige Kirchgänger auf das nächste Gotteshaus, in dem man bei kühleren Temperaturen auch einmal innerlich ruhig werden konnte. Interessante Einblicke in die Arbeit im Vatikan gab es auch bei einer Zusammenkunft mit Erzbischof Paul-Josef Cordes, der einen Abend mit der Gruppe verbrachte, um von seiner Arbeit als Präsident des Päpstlichen Rates Cor unum zu berichten. Begeistert waren die Wickeder vor allem von der guten Organisation und den interessanten Führungen, welche durch Viator-Reisen in Dortmund geplant wurden. Mit vielen überwältigenden Eindrücken ging es nach einem Abschlussgottesdienst dann wieder nach Hause. Aber viele der Mitgereisten hoffen, dass sie einer der vielen Wege demnächst mal wieder nach Rom führt.

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Donnerstag, den 07. Juni 2007 um 00:00 Uhr

Fronleichnamsprozession

Fronleichnam

Bei strahlendem Sonnenschein und mit guter Beteiligung zog nach der Hl. Messe die Fronleichnamsprozession von der Antoniuskirche zum Roncalli-Haus. Zuvor war Pfarrer Karl Mause auf den Sinn des Festes eingegangen.

Die Prozession sei eine der ältesten Demonstrationen, in deren Mittelpunkt keine Transparente, sondern ein kleines Stück Brot - der Leib Christi - stehe. Es gehe also darum, den Glauben öffentlich auf Straßen und Plätzen zu feiern und dabei die Sorgen, Nöte und Hoffnungen der Menschen in unserem Ort mit ins Gebet zu nehmen.

Und so wurden traditionelle Glaubenslieder angestimmt, als sich die Prozession auf den Weg zur ersten Station im Lanferbachtal machte. Dort wurde für die vielen Anliegen der Menschen in Wickede und darüber hinaus gebetet. Gemeinsam mit den Kommunionkindern und vielen Fahnenabordnungen zogen die Gläubigen dann durch den östlichen Teil der Gemeinde zum feierlichen Abschluss im Roncalli-Haus.

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Sonntag, den 22. Juli 2007 um 00:00 Uhr

Sommertour der GoN in den Alpen

Kolping-Jugend

Es war ein etwas anderer Sommerurlaub, den die Jugendlichen der GoN (Gruppe ohne Namen) der Kolpingjugend in den Alpen erlebten.

Sommertour der GoN

Gleich zu Beginn der Hüttenwanderung hatten die Jugendlichen, die mit Lars Scholand und Gemeindereferent Markus Kohlenberg unterwegs waren, trotz strahlendem Sonnenschein so ihre Probleme mit dem Schnee. Noch in der Vorwoche hatte es nämlich bis auf 1.700 m herunter geschneit. Und nachdem die Berghütte auf 2.138 m am ersten Abend noch gut erreicht wurde, bildeten tiefe Schneefelder am zweiten Tag eine unüberwindbare Barriere. Bis zur Hüfte steckte der Gemeindereferent bei seiner Erkundung des letzten Anstiegs zum Muttenjoch (2.620 m) im weichen, rutschigen Schnee. Da das Risiko nicht kalkulierbar war, wurde im unteren Bereich des Schneefeldes noch der obligatorische Schneemann gebaut, bevor es wieder ins Tal zurückging.

Aufgrund der noch schmelzenden Schneemassen entschlossen sich die Jugendlichen zu einem Ausflug nach Südtirol, bis die Berge wieder passierbar waren. So ging es zunächst für eine Nacht nach Meran und anschließend zwei Tage an den Reschensee. Dort wurde zufällig mit einer Wanderung ein neuer Gletscherlehrpfad eingeweiht. Bei einer achtstündigen Wanderung erklärten Fachleute die Eigenarten und die Bedeutung der Gletscher für das Ökosystem der Alpen.

Nach drei sommerlich warmen Tagen ging es dann wieder zurück ins Montafon, wo die Saarbrücker Hütte (2.358 m) Ziel der Gruppe war. Von dort aus ging es weiter zur Wiesbadener Hütte (2.443 m). Den höchsten Punkt der Wanderung erreichte die Jugendgruppe dann bei der Überquerung des Radsattels, wo noch ein kleinerer Gipfel mit 2.797 m erklommen wurde. Nach dem letzten Aufstieg zur Neuen Heilbronner Hütte (2.320 m) standen dann noch drei Tage in der bayerischen Landeshauptstadt München auf dem Programm. Dort erholten sich die Jugendlichen dann an der Isar und im englischen Garten von den Anstrengungen. Aber auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten und das deutsche Museum wurden ausgiebig erkundet.

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Samstag, den 11. August 2007 um 00:00 Uhr

Fahrt in den Heide-Park Soltau

Kolpingjugend im Heide-Park

Kolping-Jugend

Einen aufregenden Tag voller Spaß erlebten die Jugendlichen der Wickeder Kolpingjugend am Samstag im Heidepark Soltau. Gemeinsam mit ihren Gruppenleitern und Gemeindereferent Markus Kohlenberg machte sich die Gruppe schon am frühen Morgen vom Roncalli-Haus aus auf in den Norden. So konnten die Jugendlichen sieben Stunden lang die tollen Attraktionen des Freizeitparks nutzen.

Für die Mutigen, gab es dort nämlich aller zu erleben: Man konnte mit bis zu 120 Sachen über die größte Holzachterbahn der Welt rasen oder den freien Fall vom mit 71 Metern weltweit höchsten Gyro-Drop-Tower wagen. Auch das Desert-Race, bei dem man in 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt wird, war eine der besonderen Herausforderungen. Daneben lockten aber auch drei Wasserbahnen und zahlreiche andere Fahrgeschäfte, so dass für alle keine Langeweile aufkam. Dank des trockenen Wetters waren die Jugendlichen bester Laune und wären selbst nach sieben Stunden voller Aktion noch gern länger geblieben. Und als der Bus dann gegen 20:00 Uhr wieder am Roncalli-Haus ankam, konnte noch in gemütlicher Runde beim Erbkfest von den Erlebnissen berichtet werden.

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Sonntag, den 12. August 2007 um 00:00 Uhr

Kolping-Erbkefest

Erbkefest

Kolping

Im neuen Gewand präsentierte sich das Erbkefest in diesem Jahr.

Der Samstag war schwerpunktmäßig für die Mitglieder gestaltet - und kam gut an. Senioren, das Mittelalter und auch viele Familien mit Kindern und Jugendlichen waren zum Roncalli-Haus gekommen. Bei kühlen Getränken und heißem Grillgut wurde dabei auch auf 80 Jahre Kolpingsfamilie zurückgeblickt. Dazu wurden auf Schautafeln viele Fotos zusammengetragen, welche die Geschichte und das Leben der Gemeinschaft dokumentieren. Zur musikalischen Umrahmung trugen die Kolping-Kapelle sowie die Disharmoniker bei, die mit viel Wortwitz überzeugten. Bei herrlichem Wetter gab es Stockbrot am Lagerfeuer für die Kids und auch die Erwachsenen feierten bis in die Nacht hinein.

Der Sonntag zeigte sich dann ebenfalls von seiner schönsten Seite. So waren schon morgens viele Gläubige zur Meßfeier in die Erbke gekommen. Anschließend gab es ein buntes Programm mit Spielen und Kinderrallye. Den Frühschoppen begleitete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr und auch die Sänger des MGV Quartett stimmten so manches Lied an. Bis zum Abend wurde bei herrlichem Sommerwetter in der Erbke gefeiert.

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Sonntag, den 19. August 2007 um 00:00 Uhr

Mehrtagesfahrt der kfd nach Lübeck

kfd in Lübeck

Logo der kfd

Die diesjährige Mehrtagesfahrt führte vom 17. - 19.08.2007 in den Norden Deutschlands in die Stadt Lübeck. Neben einer Stadtführung, dem Besuch des Marzipanmuseums mit Kaffeetrinken, einer Schiffsfahrt mit Abendessen stand auch ein Abstecher in die Giffhorner Heide mit Floßfahrt und Kaffeetrinken auf dem Programm.

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Montag, den 08. Oktober 2007 um 00:00 Uhr

Tagesausflug nach Dr. Oetker

kfd bei 'Dr. Oetker'

Logo der kfd

Zum Werk von Dr. Oetker führte der Tagesausflug der kfd am 8. Oktober 2007. Dort bekamen die Frauen einen interessanten Einblick in die Produktion. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen auch über die Breite der Produktpalette. Nach einem vergnüglichen Tag konnte dann noch eingekauft werden, bevor die Fahrt dann bei Garte gemütlich ausklang.

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Samstag, den 17. November 2007 um 00:00 Uhr

Kinderbibeltag - Johannes der Täufer

Hohen Besuch konnte Gemeindereferent Markus Kohlenberg den etwa 50 Kindern gleich zu Beginn des Kinderbibeltages ankündigen. Denn als Johannes der Täufer, sowie dessen Eltern Zacharias und Elisabeth begrüßte das Kinderbibeltagsteam die Teilnehmer. Vor einer wunderbar aufgebauten Kulisse wurden die Kinder so in die Lebenswelt des Propheten eingeführt.

Dann erarbeiteten die Kinder in vier Gruppen gemeinsam mit ihren zehn Katechetinnen verschiedene Bibeltexte aus dem Leben des Hl. Johannes - und das alles andere als langweilig. In mehreren Vorbereitungstreffen hatte sich das Kinderbibeltagsteam wieder viele unterschiedliche Zugänge einfallen lassen. Und so wurde das Leben des Propheten gemeinsam gesungen, gebastelt, gemalt, gewerkelt und gespielt.

Kinderbibeltag

Nach so vielfältiger Arbeit stürzten sich die Kinder beim Mittagessen auf die Berge von Spaghetti Bolognese, welche die Mitarbeiterinnen gekocht hatten. Der letzte Platz im Bauch wurde dann noch mit Wackelpudding gefüllt, bevor ein großes Spiel aller Kinder kreuz und quer durch das Roncalli-Haus für genügend Bewegung sorgte.

Am Nachmittag trafen sich die Kinder dann wieder in ihren Gruppen, um an ihren Projekten weiter zu arbeiten. Und auch hier zeigte sich wieder, dass der Tag noch fast zu kurz war. Die Kinder und ihre Katechetinnen waren jedenfalls voller Begeisterung dabei und hätten am liebsten noch weitergearbeitet, als schon die große Abschlussrunde anstand. Dort kamen alle Teilnehmer zusammen, um aus ihren Gruppen zu berichten.

Man konnte fast meinen, eine andere Zeit sei angebrochen, da sich die Kinder in orientalische Gewänder gehüllt hatten, und auch der große Saal des Roncalli-Hauses hatte sich weiter in eine israelische Landschaft verwandelt. Da gab es Häuser im Wüstensand, den Jordan und tolle Tischdekorationen. So spielten die Kinder sich gegenseitig Abschnitte aus dem Leben des Johannes vor und zum Abschluss wurde mit selbstgebackenem Brot, herzhaften Spießen und geheimnisvollen Getränken ein kleines Fest gefeiert, bevor die Eltern schon zum Abholen kamen.

Am Sonntag trafen sich die Kinder dann wieder zum Familiengottesdienst, der ganz im Zeichen des Kinderbibeltages stand. Dazu wurde eine Bibelstelle angespielt, das Kinderbibeltagslied gesungen, Fürbitten und Kyrie-Rufe gestaltet. Zum Abschluss des Gottesdienstes segnete Pfarrer Mause die am Samstag gebastelten Weihwasserbecken, welche nun als Tauferinnerung in den Kinderzimmern aufgehängt werden können.

Am Mittwoch, den 28.11.2007, treffen sich die Katechetinnen um 20:00 Uhr im Roncalli-Haus zur Reflexion des Kinderbibeltages.

Das Kinderbibeltagsteam: Maresi Bertram, Julia Brake, Christa Burs, Birgit Hannig, Gisela Helle, Christiane Hesse, Birgitt Hohoff-Koerdt, Jutta Kruschinski, Elisabeth Pieper, Annette Rosky und Markus Kohlenberg.

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Samstag, den 15. Dezember 2007 um 00:00 Uhr

Kinder-Advents-Tag

Kinder-Adventstag

Zum Kinder-Advents-Tag kamen am Samstag fast vierzig ins Roncalli-Haus. Und während die Eltern ungestört Zeit hatten, die restlichen Weihnachtseinkäufe zu erledigen, hatten die Jugendlichen um Gemeindereferent Markus Kohlenberg wieder ein buntes, adventliches Programm vorbereitet.

Am Vormittag wurde ausgeschnitten, geklebt und gemalt, so dass auch die Kinder das eine oder andere Geschenk selbst herstellen konnten. Nachdem dann kiloweise Spaghetti mit Bolognesesoße vertilgt waren, gab es eine wahre Schlacht, als es acht Liter Wackelpudding zum Nachtisch gab. Nach einer Wanderung mit Bewegungsspielen wurden dann Adventslieder gesungen, bevor es zum Abschluss am Nachmittag noch einen lustigen Film für die Kinder gab. Nach über sieben vergnüglichen Stunden ging es dann wieder nach Hause, wo so manchem Kind sicherlich schon früh die Augen zufielen.

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Sonntag, den 23. Dezember 2007 um 00:00 Uhr

night of light - liturgische Nacht im Advent

night of light

Im warmen Lichtschein vieler Kerzen feierten Jugendliche in der RH-Jugendkirche die night of light. Eine Nacht der Lichter mit Gesängen, Gebeten, Texten und vielen Impulsen zur Meditation und Besinnung.

Nach der Abendmesse in der St. Antoniuskirche und dem Abendessen im Roncalli-Haus zogen die Jugendlichen in ihre Jugendkirche, wo sie von einer warmen, adventlichen Atmosphäre empfangen wurden. Klavier- und Gitarrenklänge leiteten dort zunächst eine gemeinsame Gebets- und Meditationszeit ein. Mit Liedern, Gebeten und Impulsen zu adventlichen Themen breitete sich so eine innere Ruhe aus, die hilfreich zur Meditation des Wunders von Weihnachten überleitete.

Acht Stationen luden anschließend zur persönlichen Besinnung ein – und das in einer Bandbreite, die für jeden Geschmack etwas bot. Da wurden lyrische Texte gelesen und anschließend selbst verfasst, man konnte einer aktualisierten Version des Weihnachtsevangeliums auf Kopfhörern lauschen, verschiedene Bibeltexte gaben Impulse, Fürbitten wurden geschrieben, ein Gemeinschaftskunstwerk wurde gemalt und die Jugendkirche selbst lud zu Gebet und Meditation ein. Das Team junge.kirche war begeistert von der intensiven Atmosphäre, die alle Teilnehmer ansteckte. Erst nach etwa drei Stunden trafen sich alle dann zu einem Abschlussgebet vor dem Kreuz in der Jugendkirche wieder – und die dann vorgestellte Auswahl an Ergebnissen zeigte, wie intensiv die Zeit genutzt worden war.

Ein Kinofilm brachte dann nochmals die Spannung zwischen Himmel und Erde visuell zum Ausdruck, bevor die ersten Teilnehmer dann in die Schlafsäcke stiegen. Mit einem Morgengebet und dem gemeinsamen Frühstück endete eine lichterfüllte Nacht, die wohltuend auf das nahe Weihnachtsfest eingestimmt hat.

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