Wallfahrt nach Werl

Kurz nach Sonnenaufgang machten sich am Sonntag gegen 7:00 Uhr zwei Pilgergruppen von der Pfarrkirche St. Antonius unter Führung von Pastor Karl Mause und vom Roncalli-Haus unter Führung von Vikar Knut Johanning zu Fuß auf den Weg nach Werl. Trotz drohender Wolken und schlechter Wettervorhersagen hatten es sich rund 100 Wickeder nicht nehmen lassen, an der traditionellen Wallfahrt der Pfarrgemeinde St. Antonius zur Muttergottes nach Werl teilzunehmen.

Wallfahrt nach Werl

Gegen 8:00 Uhr trafen sich die beiden Gruppen nördlich des Werler Stadtwaldes nahe der Autobahnauffahrt und setzten von hier aus in gemeinsamer Prozession den Weg durch die Felder zur Wallfahrtsbasilika nach Werl fort. Angeführt wurde die Prozession von den Messdienern mit Kreuz und Fahnen. Ihnen schlossen sich die farbenprächtigen Fahnenabordnungen der Kolpingfamilie, des Schützenvereins und der KFD an. Danach folgten die Priester und die übrigen Wallfahrtsteilnehmer. Betend und singend zog die Pilgergruppe durch die Felder in die Marienstadt. Der Wettervorhersage zum Trotz blieben die erwarteten Regenfälle aus. Nur kurzzeitig sorgte ein leichter Nieselregen dafür, dass die Pilger nicht ins Schwitzen kamen.

Gegen 9:00 Uhr trafen die Wallfahrer an der Wallfahrtsbasilika in Werl ein. Hier konnten sich die Wickeder Wallfahrer zunächst im Pilgersaal des Klosters stärken. Wie bereits in den letzten Jahren bot der Pfarrgemeinderat hier wieder ein Pilgerfrühstück an. Gerne nahmen die Wallfahrtteilnehmer das Angebot von Kaffee, belegten Brötchen und Erfrischungsgetränken an. Den fleißigen Helferinnen, die dies ermöglicht haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Das feierliche Pilgeramt, das um 10:00 Uhr unter Mitwirkung von Pastor Mause, Vikar Johanning und den Wickeder Messdienern in der bis auf den letzten Platz besetzten Basilika zelebriert wurde, bildete den schönen Abschluss.

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